It’s the most wonderful time of the year

Die Weihnachtszeit: Geschenke müssen gekauft werden, Weihnachtsfeiern müssen besucht werden, man muss trotz allem zur Schule gehen und Klausuren schreiben, auch alle anderen sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtungen warten leider nicht bis die Weihnachtszeit vorbei ist. Das kann dann schnell dazu führen, dass die besinnlichste Zeit des Jahres mehr als stressig ist. So war es auch bei mir in diesem Jahr. Damit wir die Vorweihnachtszeit zumindest für ein Wochenende einfach nur genießen können, haben mein Freund und ich uns ein Wochenende Auszeit in Köln genommen. Wer etwas von mir wollte, traf auf meine Mailbox oder bekam ein „jaja, mach ich am Montag“.

Bei dem zahlreichen Angebot an Kölner Weihnachtsmärkten bräuchte es mehr als 48 Stunden, um alle zu sehen. Besonders bei einer so enormen Anzahl an Besuchern, durch die es sich meist mehr um ein „Quetschen und Schieben handelt“ als ein „Gehen“. Rund 4 Mio. Besucher zieht es laut www.weihnachtsmarkt-deutschland.de jährlich auf die Kölner Weihnachtsmärkte.
Rudolfplatz, Altstadt, Neumarkt, Heumarkt, Domplatte – Welcher Weihnachtsmarkt soll es denn jetzt sein?
Uns gefiel es besonders auf dem Heinzel-Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Die Gassen des Marktes sind in Anlehnung an die Zünfte der Heinzelmännchen in verschiedene Themengebiete unterteilt.  Da wären zum Beispiel die „Goldgasse“, die „Antikgasse“ und die „Handwerksgasse“. Auch eine Eisfläche –  rund um das Ritterdenkmal – bietet der historische Weihnachtsmarkt, auf der man nicht nur Schlittschuhlaufen kann, sondern auch „Eisstockschießen“.

 

Direkt neben dem Weihnachtsmarkt haben wir den Burgerladen „Fräulein Herborths“ gefunden.
Burger und Beilage waren wirklich lecker und das zu total humanen Preisen. Eine Tafel an der Wand informiert über Herkunft und Nachhaltigkeit aller Produkte. So kommt das Fleisch von Rindern aus NRW und die Brötchen von einem örtlichen Bäcker.
Als wäre das nicht genug, ist der Laden auch noch wirklich schön eingerichtet und das Personal entgegenkommend und freundlich.
Ein Laden, den ich jedem, der gerne Burger isst, einfach nur
empfehlen kann!

 

 

 

Nach dem Weihnachtsmarkt ging es für uns in „Papa Joe’s Jazzlokal“. Meinem Freund hat es dort als Jazzliebhaber natürlich auf Anhieb gut gefallen, aber auch ich hatte überraschend viel Spaß. Die Stimmung war ausgelassen und obwohl wir den Altersdurchschnitt um viele Jahre nach unten zogen, wurden wir von Inhaber Toni freundlichst aufgenommen!

 

Bevor es am Sonntag nach Hause ging, haben wir noch einen Abstecher im as/if Recordstorecafé gemacht. Auch das ist einen Besuch wirklich wert!

Schreibe einen Kommentar